Bei einem renommierten Hersteller von Sportfahrzeugen führte ein Roboterschaden zum Ausfall einer automatisierten Produktionsanlage für Carbonbauteile. Die Anlage übernahm komplexe Nachbearbeitungsprozesse wie Fräsen, Bohren und Besäumen.
Nach einer Kollision stimmten die ursprünglichen Präzisionsbahnen nicht mehr mit den tatsächlichen Robotertrajektorien überein. Die Produktion kam vollständig zum Stillstand. Über mehrere Wochen wurde erfolglos versucht, die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen.
Nach Installation des Isios Rekalibrationssystems wurden sowohl der Roboter als auch die Vorrichtungen bzw. das Positioniersystem neu vermessen. Die tatsächlichen geometrischen Abweichungen konnten exakt bestimmt und mathematisch kompensiert werden. Die absolute Genauigkeit wurde in diesem Fall auf etwa 0,15 mm verbessert.
Die Anlage konnte unmittelbar nach Abschluss der Kalibrierung wieder produktiv eingesetzt werden. Bei zukünftigen Schäden bzw. funktionserhaltenden Deformationen des Roboters oder bei Verschleiß oder nach wartungsbedingtem Wechsel von Komponenten kann die Produktion ab jetzt innerhalb von 20 bis 30 Minuten in unveränderter Präzision fortgesetzt werden. Im vorliegenden Fall wurde eine höhere Präzision erreicht als vor dem Ausfall. Die verbesserte Absolutgenauigkeit ermöglichte zusätzliche Bearbeitungsprozesse und reduzierte die Abhängigkeit von kostenintensiven CNC-Maschinen.